Internationaler Anti-Drogen-Tag

Rauchen (Quellenangabe AOK-Mediendienst)

Internationaler Anti-Drogen-Tag

Nach Schätzungen der Vereinten Nationen sind weltweit etwa 25 Millionen Menschen drogenabhängig. Jedes Jahr sterben 200.000 Menschen daran. Zu den verbotenen Drogen kommt das Problem des stetig steigenden Konsums legaler Drogen wie Alkohol und Tabak.

1987 haben die Vereinten Nationen (UN) den 26. Juni zum weltweiten Anti-Drogentag erklärt. Ziel der UN ist neben der Suchtprävention auch der Kampf gegen die Produzenten von Schlafmohn und Kokain.

Nach Angaben der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) sterben in Deutschland jedes Jahr mindestens 110.000 Menschen an den Folgen des Tabakkonsums, weitere 40.000 Todesfälle gehen auf das Konto des schädlichen Alkoholkonsums.

Die gesundheitlichen und volkswirtschaftlichen Schäden durch Suchtmittelkonsum sind beträchtlich. In Deutschland leben nach Zahlen des Bundesgesundheitsministeriums (BMG) rund 16 Millionen Raucher. 1,3 Millionen Menschen haben laut den BMG-Zahlen eine Alkoholsucht, rund 600.000 sind von Cannabis abhängig, während zwei Millionen, vor allem junge Menschen, regelmäßig Cannabis konsumieren. 1,4 bis 1,5 Millionen Menschen sind laut dem Drogen- und Suchtbericht 2013  von Medikamenten abhängig. Etwa 250.000 Menschen gelten als glücksspielsüchtig und ersten Schätzungen zufolge rund 560.000 Menschen als internetabhängig. Aufgrund illegaler Drogen starben im Jahr 2012 944 Menschen. Damit sank die Zahl auf den niedrigsten Stand seit 1988.

 

Bildquelle: AOK-Mediendienst

 


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